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Natur und Geschichte


Der Krieger von Antece


Teggiano


   Giungano liegt im Cilento-Naturpark, der sich über eine Fläche von 180.000 Hektar in der Provinz Salerno erstreckt. Erst jüngst ist er erneut in die UNESCO-Liste schützenswerter Güter der Menschheit aufgenommen worden. Es ist eine wahrhaft lebendige Landschaft, wo seit Jahrhunderten die Tiere und Pflanzen, Landschaft und Mensch in Harmonie miteinander leben. Verschiedene Natur- und Kulturregionen des Mittelmeerraumes treffen hier aufeinander und haben sich seit Jahrtausenden ausgetauscht. Die Folge ist ein enormer Artenreichtum von Tieren und Pflanzen, auch begünstigt durch die Vielfalt der Landschaft. Küsten-, Hügel- und Gebirgslandschaften wechseln sich ab und bewahren vielerorts die Spuren menschlichen Wirkens bis hinab in die Vorgeschichte - seien es die Grotten von Pertosa, welche die Hirten zur Schafschur benutzten, sei es das Bild des Kriegers von Antece, der vor Urzeiten in einen Felsen im Alburni-Massiv gemeisselt worden ist.

   Die Griechen landeten etwa im 7. Jahrhundert v. Chr. an der Cilento-Küste, wo sie später Poseidonia (das römische Paestum) gründeten.

   Lassen Sie sich einen Ausflug auf den Monte Gelbison (1700m) vorschlagen, entlang des Pfades, auf dem die Gläubigen hinauf zum Wallfahrtsort der Madonna vom Heiligen Berg (Santuario della Madonna del Monte Sacro) pilgerten. Oder besuchen Sie das alte Roscigno, einen seit zwei Jahrhunderten verlassenen Ort, an dem sich seither nichts mehr verändert hat. Oder Teggiano, das auf einem Hügel über dem Diano-Tal liegt und bis heute das Ortsbild eines mittelalterlichen Adelssitzes bewahrt. Die Berg der Sanseverinos kann man besichtigen.

   Sehenswert ist auch die WWF-Naturoase Persano, einst ein Jagdgut der Bourbonenkönige von Neapel.


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